Standortentscheidungen von Logistikunternehmen an deutschen Flughäfen

Standortentscheidungen von Logistikunternehmen an deutschen Flughäfen

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Inhaltsangabe:Einleitung: Die Logistikbranche ist hinter der Automobilindustrie zweitstAcrkster Wirtschaftszweig nach Marktvolumen in Deutschland. Mit einem Umsatz von 210 Milliarden Euro ist die Logistik weiterhin auf Wachstumskurs und zAchlt damit zusammen mit der Automobilindustrie (ca. 266 Milliarden Euro) und Maschinenbau (ca. 170 Milliarden Euro) zu den fA¼hrenden Wirtschaftsbereichen. Deutschland profitiert hierbei insbesondere von der zentralen Lage in Europa und von seiner Stellung als Exportnation. Mit 210 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2010 bleibt Deutschland damit das grApAŸte Logistikland in Europa, mit groAŸem Vorsprung vor Frankreich und GroAŸbritannien. Das Luftfrachtaufkommen weist bereits seit Jahren enorme Wachstumsraten auf. Dabei wAcchst die Nachfrage nach Transportleistungen in der Luftfracht signifikant schneller als die allgemeine Entwicklung des globalen Bruttoinlandsproduktes. Zahlreiche Prognosen von Boeing, Airbus und IATA attestieren dem Luftverkehr in den kommenden 20 Jahren daher eine Verdopplung der BefAprderungsleistung weltweit. Traditionell handelt es sich bei der Luft- wie auch Seefracht um exportabhAcngige MAcrkte. Mit der fortschreitenden Globalisierung, zunehmenden Arbeitsteilung und aufstrebenden MAcrkten, insbesondere in Asien, gewinnt die BefAprderung von Waren mittels VerkehrstrAcger Flugzeug immer mehr an Bedeutung. Der Welthandel ist daher ohne den Luftfrachtverkehr nicht lAcnger denkbar. In der dezentralen deutschen Flughafenlandschaft dominieren die FlughAcfen Frankfurt am Main und MA¼nchen, wo die fA¼hrende Fluggesellschaft Deutsche Lufthansa AG ihre Drehkreuze nach dem Hub-and-Spoke-System unterhAclt. Dessen ungeachtet haben sich in Deutschland im Bereich der Luftfracht auch weitere Flughafenstandorte etabliert. Nennenswert in diesem Zusammenhang sind in erster Linie die FlughAcfen KApln/Bonn mit den Drehkreuzen von Federal Express und UPS, der Flughafen Frankfurt-Hahn in Rheinland-Pfalz, sowie der aufstrebende Flughafen Leipzig/Halle, welcher durch die Ansiedlung von DHL in Zukunft eine beachtenswerte Rolle spielen wird. Das an allen deutschen FlughAcfen umgeschlagene Luftfrachtaufkommen belief sich dabei im Jahr 2010 auf 4, 2 Millionen Tonnen. Die Anbieterstruktur im deutschen Luftfrachtmarkt ist ungleich diversifizierter. Neben dem traditionellen GeschAcft bestehend aus der Kooperation zwischen Luftfrachtspediteuren und Fluggesellschaften, konnten sich aufgrund vielfAcltiger DeregulierungsmaAŸnahmen im Luftverkehr neue Wettbewerber im deutschen Luftfrachtmarkt erfolgreich positionieren. Hierzu gehApren vornehmlich die Integratoren UPS, Federal Express, DHL und TNT. Diese Akteure bestimmen die deutsche Flughafenlandschaft hinsichtlich der regionalen Verteilung des Luftfrachtaufkommens entscheidend mit. Das Thema der vorliegenden Arbeit hat das Standortwahlverhalten von Logistikunternehmen an deutschen FlughAcfen zum Gegenstand. GrundsActzlich lassen sich Themen der Standortwahl von Unternehmen in das Forschungsfeld der Wirtschaftsgeographie einordnen. Die Wirtschaftsgeographie, als Teil der Humangeographie, setzt sich dabei mit Apkonomischen Raumsystemen auf unterschiedlichen MaAŸstabsebenen auseinander. Diese kApnnen weitergehend in eine einzelwirtschaftliche Ebene (Standorte und Standortsysteme) und eine gesamtwirtschaftliche Ebene (RAcume und Raumsysteme) nach Kulke untergliedert werden, oder aber unter dem Gesichtspunkt der Verteilung Apkonomischer AktivitActen (Standort- und Regionalstruktur), der Bewegung von mobilen Produktionsfaktoren, GA¼tern und Dienstleistungen zwischen den Standorten bzw. Regionen, und deren Dynamik infolge von standort- bzw. regionsinternen Wachstumsdeterminanten nach SchActzl betrachtet werden. Die Hauptaufgabe der Wirtschaftsgeographie liegt somit in der ErklAcrung, Beschreibung und Gestaltung von Apkonomischen Raumsystemen. Die Standortwahl von Logistikunternehmen erfuhr seitens der Wirtschaftsgeographie in der Vergangenheit nur eine unzureichende BerA¼cksichtigung, und das obwohl die allgemeine Entwicklung der Logistik in den vergangenen Jahren deutliche Implikationen auf die rAcumliche Ordnung der Wirtschaft in Deutschland und weltweit hatte. Nennenswerte Erkenntnisse zu diesem Themenfeld entstammen unter anderem den wissenschaftlichen Arbeiten von Hesse und Nuhn, sowie der Fraunhofer-Arbeitsgruppe fA¼r Technologien der Logistik-Dienstleistungswirtschaft und dem Beratungsunternehmen Jones Lang LaSalle. Letztere Studien haben die Analyse der wichtigsten und attraktivsten Logistikstandorte in Deutschland und zukA¼nftige Trends und Anforderungen auf den Logistikimmobilienmarkt zum Inhalt. Abhandlungen zur rAcumlichen Organisation und Standortmustern von Logistikunternehmen mit entsprechendem Fokus bei der BefAprderung von Luftfracht sind gleichsam seltener. In diesem Zusammenhang sind vordergrA¼ndig die Arbeiten von Neiberger zu nennen, welche sich schwerpunktmAcAŸig mit Forschungsfragen die Logistik betreffend, insbesondere im Luftfrachtsegment, auseinandersetzt. Ziel der vorliegenden Arbeit ist eine mApglichst umfassende Darstellung der Luftfrachtbranche, deren Bedeutung und Organisation, sowie Standortmustern von Luftfrachtzentren in Deutschland. Der Fokus der eigenen empirischen Untersuchung liegt auf der Bestimmung von relevanten Standortfaktoren bei der Standortwahl von in der Luftfracht tActigen Logistikdienstleistern. Diese Untersuchung impliziert eine nAchergehende Betrachtung branchenspezifischer Anforderungen an Logistikimmobilien, in erster Linie an deutschen Flughafenstandorten. Folgende zentrale Fragestellungen sollen dabei nAcher betrachtet werden: - Welche Bedeutung hat die Logistikwirtschaft in Deutschland inne und was sind die treibenden Rahmenbedingungen dahinter? - Welche Rolle nimmt dabei die Luftfrachtbranche ein und wie ist diese strukturiert? - Wie AcuAŸert sich das Luftfrachtaufkommen an deutschen FlughAcfen und kann von einem zunehmenden Konzentrationsprozess gesprochen werden? - Welche Standortfaktoren begA¼nstigen die Standortwahl von in der Luftfracht tActigen Logistikunternehmen? - Sind die vorgefundenen operativen Rahmenbedingungen zufriedenstellend, und wie wirken sich diese auf die AttraktivitAct diverser Luftfrachtstandorte in Deutschland aus? Der Inhalt der vorliegenden Arbeit unterteilt sich in zwei ThemenblApcke. Im ersten Abschnitt wird ausfA¼hrlicher auf die Logistikwirtschaft, die Luftfrachtbranche, und auf die deutschen Luftfrachtzentren eingegangen. Der darauf folgende Abschnitt setzt sich mit der Standortwahl von Unternehmen auseinander. In Kapitel 2 wird zum nAcheren VerstAcndnis der Grundlagen der Diplomarbeit eine Definition des Begriffs Logistik vorgenommen. Gleichzeitig soll die Bedeutung und allgemeine Entwicklung der Logistikwirtschaft in Deutschland, sowie die bestimmenden Rahmenbedingungen herausgestellt werden. Kapitel 3 behandelt die Luftfrachtbranche in Deutschland. Als Teil der Logistikwirtschaft wird zuallererst eine Definition des Luftfrachtmarktes gegeben, bevor eine Darstellung des Markt- und Wettbewerbsumfeldes erfolgt. Zu diesem Zweck soll die Anbieterstruktur im deutschen Luftfrachtmarkt veranschaulicht werden. Das Kapitel schlieAŸt mit einer Darstellung der deutschen Luftfrachtzentren mit Hilfe einer sekundAcrstatistischen Analyse. Kapitel 4 befasst sich mit Standorttheorien und mit AnsActzen der Standortanalyse. DiesbezA¼glich werden zuallererst die Begriffe Standort und Standortfaktoren einer eingehenden Definition unterzogen. Daran anschlieAŸend folgt eine ErlAcuterung unterschiedlicher Standorttheorien und der betrieblichen Standortwahl, einschlieAŸlich einer Darstellung des Standortentscheidungsprozesses. Das Kapitel endet mit AusfA¼hrungen zu Standortbestimmungsmethoden. Die in Kapitel 4 gemachten ErAprterungen zur Standortwahl von Unternehmen bilden gleichsam das Fundament fA¼r das darauf folgende Kapitel, welches die Dokumentierung der eigenen Ergebnisse im Rahmen der empirischen Erhebung zum Ziel hat. Zu Beginn des fA¼nften Kapitels erfolgt die Vorstellung der methodischen Vorgehensweise. In aller KA¼rze soll aufgezeigt werden, welche Werkzeuge fA¼r die Umfrage und fA¼r die letztendliche Auswertung eingegangener Daten angewendet wurden. Hierauf folgt in Kapitel 5 die Darstellung der Ergebnisse und daraus gewonnener Erkenntnisse, unterteilt in drei Abschnitte, welche sich mit Fragen zu den beteiligten Unternehmen, den Standortanforderungen und mit dem Kooperationsverhalten auseinandersetzen. Die vorliegende Arbeit schlieAŸt in Kapitel 6 mit einer Schlussbetrachtung, in welcher die gemachten Erkenntnisse nochmals kurz zusammengefasst und einem kritischen Blick unterzogen werden. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: InhaltsverzeichnisIII AbbildungsverzeichnisV TabellenverzeichnisVI AbkA¼rzungsverzeichnisVII 1.Einleitung1 1.1Abgrenzung und aktueller Forschungsstand2 1.2Zielsetzung und Gang der Untersuchung2 2.Die Logistikwirtschaft in Deutschland4 2.1Definition4 2.2Zur Bedeutung der Logistik in Deutschland5 2.3Entwicklung der Logistikwirtschaft7 2.4Die Logistik bestimmende Rahmenbedingungen11 2.4.1Globalisierung von Produktionsnetzen und Lieferverflechtungen11 2.4.2Deregulierung und Liberalisierung der MAcrkte13 2.4.3Zunehmende Dynamik der Weltwirtschaft15 2.4.4Technologischer Fortschritt17 2.4.5Konzentration auf Kernkompetenzen und Outsourcing18 3.Die Luftfrachtbranche in Deutschland19 3.1Definition Luftfrachtmarkt20 3.2Markt- und Wettbewerbsumfeld21 3.3Klassische Luftfracht22 3.4Schnittstellenproblematik in der klassischen Luftfracht27 3.4.1Der Speditionsverkehr ohne Selbsteintritt28 3.4.2Der Speditionsverkehr im Selbsteintritt29 3.4.3Die Rolle der Integratoren31 3.5Netzkonfigurationen35 3.5.1VollstAcndiges Netz (Point-to-Point)36 3.5.2Nabe-Speiche-System (Hub-and-Spoke)37 3.6Zentren der deutschen Luftfracht39 3.6.1Luftfrachtaufkommen der deutschen FlughAcfen40 4.Standorttheorien und AnsActze der Standortanalyse54 4.1Der Standort56 4.1.1Standort: Definition und Bedeutung56 4.1.2Standortfaktoren: Definition und Bedeutung57 4.2Standorttheorien62 4.2.1Reine Standortbestimmungstheorie63 4.2.2Empirisch-realistische Standortbestimmungslehre64 4.2.3Geometrische Standortbestimmungslehre67 4.3AnsActze der Standortanalyse68 4.3.1Der neoklassische Ansatz68 4.3.2Der behavioristische Ansatz69 4.3.3Der strukturelle bzw. institutionelle Ansatz70 4.4Ebenen der Standortwahl72 4.5AnlAcsse fA¼r neue Standortentscheidungen73 4.6Arten von Standortentscheidungen74 4.7Arten des Markteintritts75 4.8Phasen des Standortentscheidungsprozesses77 4.9Methoden zur Standortbestimmung79 4.9.1Qualitative Verfahren80 4.9.2Quantitative Verfahren80 5.Standortentscheidungen von Logistikunternehmen83 5.1Methodische Vorgehensweise83 5.1.1Gegenstand der Untersuchung83 5.1.2Ansatz der Unternehmensbefragung83 5.1.3Aufbau des Fragebogens und der Onlineumfrage85 5.1.4Anschreiben und DurchfA¼hrung der Befragung86 5.1.5Datenauswertung86 5.2Ergebnisse der empirischen Erhebung87 5.2.1Angaben zum Unternehmen87 5.2.2Standortanforderungen95 5.2.3Kooperationen105 6.Schlussbetrachtung107 LiteraturverzeichnisVIII AnlagenXVIII Textprobe:Textprobe: Kapitel 4, Standorttheorien und AnsActze der Standortanalyse: Die KonkurrenzfAchigkeit eines Unternehmens ist stark von dessen Standortwahl abhAcngig. Investitionen in attraktive Logistikstandorte sind eine unabdingbare Voraussetzung fA¼r den nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg und als Bedingung fA¼r die langfristige WettbewerbsfAchigkeit auf einem umkAcmpften Markt. Eine unter falschen Annahmen getroffene Standortwahl kann sich negativ auf die Akquise von KundenauftrAcgen auswirken, sowie zu hohen Transportkosten, z.B. aufgrund einer ungeeigneten Lage, fA¼hren. UnzulAcngliche Standortentscheidungen sind nur noch unter hohen Kostengesichtspunkten revidierbar. Aus diesem Grund muss der Unternehmer stets darum bemA¼ht sein Aœberlegungen anzustellen, welcher Standort die fA¼r ihn geeignetsten Rahmenbedingungen bietet, welche MaAŸnahmen fA¼r eine erfolgreiche Umsetzung des Standortprojektes notwendig sind, und welche Konsequenzen letztendlich fA¼r ihn und seinen Betrieb daraus erwachsen. Zu diesem Zweck ist die permanente AbwAcgung von Vor- und Nachteilen unterschiedlicher Standorte unabdingbar. Dieser AbwAcgungsprozess impliziert nicht nur eine Auseinandersetzung mit Vor- und Nachteilen der Leistungserstellung am jeweiligen Ort, sondern weitergehend auch die der Beschaffungs- und AbsatzmApglichkeiten. Aœberlegungen zur Standortwahl von Logistikimmobilien bedA¼rfen determinierter Feststellung, wo welche Lagereinrichtungen oder Umschlagpunkte innerhalb eines logistischen Netzwerks zu verorten sind, und wie der GA¼terfluss darin und zwischen diesen zu realisieren ist. Dabei ist die Festsetzung eines geeigneten Logistikstandortes das zentrale Problem der logistischen Systemgestaltung. Standortentscheidungen erweisen sich aus mehreren GrA¼nden als sehr komplex und problematisch. Der Unternehmer muss stets darum bemA¼ht sein, einen hinsichtlich der unternehmensinternen Zielkriterien optimalen Betriebsstandort zu finden. Eine einmal getActigte Standortentscheidung hat sehr langfristige Implikationen, verbunden mit einem hohen Investitionsrisiko, zur Folge. Zu diesem Zweck errichtete GebAcude und Anlagen, sowie das hierfA¼r eigens geschulte Personal und der langwierig aufgebaute Kundenstamm sind geradezu immobil bzw. rAcumlich verhaftet. Aus diesem Grund muss die Standortplanung, d.h. die AbwAcgung von Kosten- und ErlApsstrApmen an einem Standort, auf die Apkonomische Lebensdauer des Betriebes (ca. 10-15 Jahre) ausgelegt sein. Hieraus erwAcchst jedoch bereits die hohe Planungsunsicherheit, da Standortfaktoren und -kriterien, welche fA¼r die Standortwahl zuvor noch ausschlaggebend waren, sowohl in zeitlicher als auch rAcumlicher Hinsicht, z.B. aufgrund des technologischen Fortschritts, einem stetigem Wandel unterzogen sind und somit nicht als fixes Faktum gelten kApnnen. Gerade die Vielzahl fA¼r eine erfolgreiche Unternehmensansiedlung mApglicher Faktoren wirken sich auf den Standortplanungsprozess hApchst diffizil aus, woraus sich wiederum besondere Anforderungen an die Such-, Analyse- und Planungstechniken des Unternehmens ergeben. Aus diesem Grund erfolgt die Standortwahl in aller Regel erst nach ausgiebigen Recherchen und Standortanalysen, in deren Rahmen die am jeweiligen Ort anzutreffenden Standortfaktoren untereinander verglichen und abgewogen werden. Im Sinne einer sorgfAcltigen und fundierten Planung bieten sich unterschiedliche Modelle und Methoden an, welche die Analyse, Simulation und Optimierung unterschiedlicher Szenarien und Parameterkonstellationen, die Eingrenzung von ParametersensitivitActen und die Ermittlung alternativ guter LApsungen zum Ziel haben. Ein mApgliches Anwendungsfeld dieser Modelle liegt im Bereich der physischen Distribution, wie auch bei der Eingrenzung etwaiger Standorte von Verteilzentren, Lagern und Umschlagpunkten. An dieser Stelle muss jedoch angemerkt werden, dass Modelle und Methoden der Standortwahl und bewertung nicht immer zwangslAcufig Anwendung finden bzw. die LApsungen in einer fAclschlichen Art und Weise interpretiert werden kApnnen. DarA¼ber hinaus haben Untersuchungen gezeigt, dass groAŸe Unternehmen die Standortwahl systematischer angehen als etwa kleine und mittelstAcndische Unternehmen. Theoretische Grundlagen zur Standortwahl von Unternehmen werden in der Regionalwissenschaft und in der Wirtschaftsgeographie seit A¼ber hundert Jahren diskutiert. Ziel der verschiedenen TheorieansActze ist deren Auseinandersetzung mit dem Standortwahlverhalten von Unternehmen und der darin innewohnenden Entscheidungsdeterminanten. In der Literatur finden sich unterschiedliche GrundansActze der Standortanalyse. In den nachfolgenden Abschnitten sollen einige Standorttheorien, welche die ErklAcrung der unternehmerischen Standortwahl unter diversen Gesichtspunkten zum Ziel haben, aufgezeigt werden. Daran anschlieAŸend sollen Methoden der Standortbewertung erlAcutert, und deren Vor- wie auch Nachteile diskutiert werden. AbschlieAŸend gilt die Auseinandersetzung einer nAcheren Beleuchtung des Standortentscheidungsprozesses und der fA¼r die Logistik besonderen Anforderungen an die Faktorausstattung einer Region. DiesbezA¼glich soll die eigene Erhebung in Form einer quantitativen Befragung von Logistikunternehmen an deutschen FlughAcfen herangezogen und vorgestellt werden. Ausgangspunkt, und zum nAcheren VerstAcndnis der folgenden ErlAcuterungen, ist zuallererst eine eingehende definitorische Bestimmung der Begriffe Standort und Standortfaktoren . Letztere sollen vorzugsweise unter besonderer BerA¼cksichtigung der Arbeit von Grabow et al. herausgestellt werden.Inhaltsangabe:Einleitung: Die Logistikbranche ist hinter der Automobilindustrie zweitstAcrkster Wirtschaftszweig nach Marktvolumen in Deutschland.


Title:Standortentscheidungen von Logistikunternehmen an deutschen Flughäfen
Author: Michael Rzepka
Publisher:diplom.de - 2011-09-07
ISBN-13:

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